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Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Druckversion

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Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Caessy - 31.01.19

Ich hoffe, das ich Euch mit der Geschichte nicht nerve.....:11: Es hat sich so zugetragen, keine Phantasie !


Tatsächlich erlebt in mehreren Akten und noch kein Happyend !
Und fast alles protokolliert.


Neben DSL von 1und1 habe ich noch eine extra ISDN Telefonleitung mit 3 Rufnummern.

Noch ! ! !
Meine Geschichte fing damit an, das mich jemand befragte, ob ich gegen Endgeld eine der nur 4 stelligen Rufnummern abgeben täte. (Portierung)
Da ich seit mindest 5 Jahren immer nur die erste Rufnummer (nenne ich jetzt mal OTTO), die beiden anderen (nenn ich HERMANN und RUDOLF) nicht mehr nutze, sagte ich mir okay, mehr wie zwei Nummern werd ich eh nie nutzen.

Also Portierungsauftrag unterschrieben ende September 2018.
Dann habe ich von der Telekom keine weitere Benachrichtigung bekommen.
Ende Oktober fiel mir im Fritzbox Protokoll auf, das dort eine neue Rufnummer steht als angerufene Nummer unter der zuvor MSN eingetragenen HERMANN Nummer !
Häh ? Eine neue Nummer, wovon ich nichts weiß ?
Von der Telekom keine Bestätigung der Portierung und einer neuen "Ersatz"nummer.

Ich war neugierig und habe den Anrufer der neuen HERMANN Nummer angerufen und ihn befragt, warum er mich vergeblich versucht zu erreichen.

Man wisse von nichts, man hätte mich auch garantiert nicht angerufen, die Nummer Hermann sei ihnen unbekannt.

Was aber nicht bedeutet, die die vergebliche Anrufe versuche aufhörte, im Gegenteil, nahezu täglich bis zu 10 anrufe auf HERMANN.

Gegen ende Oktober ein Brief von einer Ärztin an meiner Frau, darin bescherte man sich, bei uns sei ständig besetzt, meine Frau soll zurück rufen.
Ich habe dem Umstand nicht sonderlich ernst genommen, kann ja sein, man hat ne falsche Nummer versucht.....usw.
Mitte November tröpfelten Beschwerden rein über Mail, SMS und Whatsapp, man sein via OTTO-Leitung nicht erreichbar, andauernd besetzt.
Hm, mal sehen, was kann das denn sein....
Im Fritzbox Protokoll immer noch vergebliche HERMANN anrufe. Und aber auch ankommende Anrufe an OTTO !

Warum beschweren sich die Leut ? Haben die plötzlich mein seit 30 Jahren bestehende nur 4 stellige Rufnummer vergessen oder vertippt ?
Nö, kann nicht sein.
Es gingen noch ein paar Tage ins Land, weil ich erst meine Einstellungen gescheckt habe.
Unter anderem hatte ich meine olle ISDN Fritzbox 7272 Box in Verdacht, ne Macke zu haben.
Also was neues besorgt, ne ISDN 7490 !
Dann AVM Support meine kompletten Datensatz übermittelt mit der Bitte, zu prüfen, ob alles okay sei.
Antwort nach zwei Tagen, meine MSN Einstellungen seien nicht okay und ich solle bei Anbieter 1und1 meine VoIP Einstellungen überprüfen lassen.
Okay, auf den einen Tag....
Aber dann (warum bin ich da nicht eher drauf gekommen ?) stellte ich fest, mit einer Handynummer oder einer Servicenummer wie z.B. 0800xxxxxx ist die OTTO Nummer erreichbar ! Kopfkratz ? Warum nur ?
Dann stand fest, bei mir ist alles in Ordnung ! NTBA und Splitter sind auch okay.
Am 09.12.2018 dann eine Störung via Mail an die Telekom.
Alles, aber in Kurzfassung mit Realdaten der Störung geschildert !
Nach 36 Stunden keine Reaktion, also die Servicenummer der Störung angerufen.
Und....(Vorweg, mein Hass auf Callcenter wuchs ab diesen Tag)
Die Dame, freundlich, aber wusste von nichts ! Blond ?
Also ihr die Geschichte der Störung erzählt. Nach 15 Minuten dann von der Dame, man kümmere sich drum, man erstelle mir Telekom Ticket, dort könnte ich den Verlauf der Arbeiten an der Störung verfolgen.
Zwei Tage tat sich nichts ! Auch an den Verlauf änderte sich nichts !
Also wieder angerufen, wieder eine nette Dame und ? ! ? Natürlich weiß die von nichts und kann auf den bereits laufenden Vorgang nicht zugreifen ! (wers glaubt....)
Also das Spiel von vorn, aber nach 20 Minuten ergänzend die Bitte an mich, doch die Teilnehmer deren Festnetznummer und Circa Uhrzeit der vergebliche Anrufversuche zu benennen. Toll, als wenn ich darüber Buch führe ! In dem Protokoll der Fritzbox ist darüber ja nichts zu finden !
Ja dann müsse man einen Techniker raus schicken, der sich alles vor Ort anschaut. Das sei aber mit Zusatzkosten verbunden, die ich zu tragen hätte, sollte die Störung bei meinen Hausanschluss vorliegen. Man täte den Techniker zuvor unterrichten und ich soll ein 4 Stunden Zeitfenster der häuslichen Anwesenheit benennen.
Nach dem auch das geklärt ist in froher Erwartung einer mögliche Lösung und Fehlerbehebung.
Der Telekomiker kam am 15.12. und das erste was er wissen wollt, worum geht es eigentlich !
Ich nach Fassung ringend, aber mit leicht gereizter Stimme den Telekomiker befragt, ob er den nicht Bescheid bekommen hätte ! Nein, er weiß nur, das er ab NTBA alles überprüfen solle nach einer möglichen Störung !
Okay, dem Mann die Geschichte auch noch mal geschildert ! Und Lobenswert, er konnte zuhören und offenbar sofort da draus Schlussfolgerungen bestimmen.
1) Bei mir sein ja alles in Ordnung.
2) Da läge ein Portierungsfehler vor, der lässt sich leicht beheben.
Ich könne bestimmt in 1-2 Stunden wieder normal Telefongespräche auf dem Festnetz empfangen.
Meine Vorfreude ist Riesig.
Verabschiedung und er täte später noch einen Kontroll- Anruf machen.
Dieser kam auch tatsächlich drei Stunden später.
Ich schon freudig, Super jetzt funktioniert es wieder.
Habe das via Whatsapp den Leut mitgeteilt, die Tage zuvor mich vergeblich versucht haben zu erreichen über Festnetz.
Und ?
Na ?
Besetzt Zeichen !
Nach dem mir das mindest 4 Leut so bestätigt haben ich am nächstem Tag 16.12. die Störung angerufen ! Und nun ratet mal......
Natürlich weiß man nichts von den Vorgang, das Telekom Ticket sei eh geschlossen worden, nachdem der Techniker da war.
Das einzige, was der Techniker wohl erreicht hat, das keine Anrufen an HERMANN02 ankamen.
Okay, diesmal war ein junger Mann dran. Natürlich mein Leidensweg wieder erzählt und das ich darum Bitte mit dem Diagnose-center verbunden zu werden.
Pustekuchen, erst mal die Vorgaben abarbeiten bei dem Männeken im Callcenter.
Und wieder circa 10 Minuten BlaBla und dann die Bitte, ich möge in der Leitung warten, das Männeken will sich mit einem Techniker Team kurz beraten, er meldet sich gleich ! ! !
zurück ! Nach 25 Minuten gemessene Zeit des Warten plötzlich zeigt mein Display: Teilnehmer hat aufgelegt ! Okay, Jürgen, beruhige Dich, der Typ ruft Dich sicherlich gleich an. Nach ne weiteren halben Stund vergebens Warten rufe ich wieder an und teile dem Sprach Computer mit, ich möchte mit dem selben Mitarbeiter wie zuvor schwätze.
Endlich ! Aber eine Frau, natürlich freundlich und von jugendlicher Stimme.
Und Sie konnte den Vorgang zugreifen ! ! ! Wie fragte ich, warum konnte das Ihr Kollege nicht ? Das wisse Sie nicht, aber sie sei sich sicher, mir weiter helfen zu können.
auch diesmal wieder die Bitte der Rufnummer Angabe der, die mich übers Festnetz erreichen wollten und nicht konnten. Auch wieder um Geduld Bittend, ich solle in der Leitung bleiben, sie müsse Rücksprache halten, wann ein möglicher erneuter Techniker erreichbar sei, es wäre ein "Carrier" Spezialist. (Was das immer auch heißen mag) und diesmal nur 20 Minuten gewartet und einen 4 Stunden Zeitfenster für den nächsten Tag vereinbart !
Dieser Techniker (Fremdfirma) rief mich am 17.12. an ! Und nun ratet mal was der gute Mann von mir als erstes Wissen wollte ? ? ?
Ich habe auf jeden Fall irgendwie geschafft, nicht meine Kontrolle über Verfassung zu verlieren. Also der Techniker, er schaue sich das Problem vor Ort an der O-Vst an.
(Die Vermittlung-stelle, wo alle Leitungen von einem Ort oder Ortsteil in eine Art Plattenbau herrein gehen)
Dann ein Rückruf vom Techniker ! Sehen meine Rufnummer ? Ich nein, mein Mobilteil zeigt anonym an ! Hm, kann nicht sein, das sei doch eine Festnetznummer und Geschwaffel, von dem ich nichts verstanden habe. (zugegeben, ich auch weiter zumachte, weil ich in der Vorgehensweise keinen Sinn mehr sah)
Nächster Anruf nach einer weiteren halben Stund von dem Spezialisten !
Meine Festnetznummer OTTO sein ja gar nicht mehr auf der Telekomleitung geschaltet !
Darüber würde jetzt der D027 Ventelo Betreiber drüber verfügen.
Spätestens jetzt verlor ich die Geduld.
Mit sehr dunkler und sehr langsamer ruhiger Stimme habe ich den Techniker übermittelt, das mir die Umstände, die mir bis dato geschildert wurden egal sind ! Das ich mich am nächsten Tag zur Anwaltskammer nach Freiburg begeben täte und eine Klage gegen den Telekom Störungsdienst erheben würde. Davon wäre auch er als beteiligter dann auch betroffen.
Ich solle mich beruhigen, er will noch mal mit dem Carrierdienst sich in Verbindung setzten.
Nach ne weiteren halben Stunde....der Techniker mit nun mitteilte, man habe meine Rufnummer wieder zurückgeholt ! Den Grund, warum die Nummer woanders gewesen sei, wüsste er nicht. Er könne momentan nichts ´weiter vor Ort machen, er habe Die Störung an dem Carrierdienst geleitet, die sollten mir im laufe den Tages ab circa 13 Uhr helfen können und ich solle mal am frühen Abend Probeanrufe aus dem Festnetz meine Bekannten veranlassen.
Okay, ich komm mir inzwischen sowas von lächerlich vor ! Aber dennoch einige über WA gebeten, mich anzurufen.
Und nun ratet mal erneut !
Besetzt.
Ich die Störung angerufen ! Natürlich, weil des zweite Ticket inzwischen geschlossen war, wusste der Callcenter Boy von nichts ! Und der beharrte natürlich auf die Abarbeitung seiner Vorgaben. Und wieder, Bitte um Geduld, man will Rücksprache halten. Und wieder zeitlich gemessen, nach 25 Minuten.....Teilnehmer hat aufgelegt.
Gut, das ich zu dem Zeitpunkt allein daheim war in meinen Haus mit 150 cm dicken Außenwänden ! In einer Mietwohnung hätte wohl möglich einen Großeinsatz der Polizei veranlasst.
Und dann nach circa 30 Minuten des sammeln nochmal versucht anzurufen, auch wieder der Computerstimme mitgeteilt, man möge mich zurück rufen, wenn es geht vom gleichen Callcenter Boy.
Rückruf kam nach 10 Minuten mit der Folge, das nach 10 Sekunden wieder aufgelegt wurde, ohne das ich was sagen konnte.
Nein Leut, das ist keine Erfindung meiner Phantasie, ich habe es real erlebt und noch kein ende in Sicht !
Ich mich zusammen gerafft und noch ein Versuch gestartet, aber diesmal der Computerstimme gesagt, ich wolle nicht mit dem Callcenter Boy zuvor verbunden werden, bzw. einen Rückruf haben.
Gegen 20 Uhr gestern Abend ein Anruf ! Und oh Wunder, ein Mitarbeiter der Telekom ! Meine erstaunte Nachfrage seiner Funktion: Er arbeite im Telekom Diagnose-center und kümmert sich um Fälle, wenn man im Call Center nicht weiter weiß.
Ja natürlich, weil andre Dienststelle usw. blabla.... Auch er wollte alles von Anfang an wissen und erzählt haben.
Aber oh Wunder, der Mann vom Diagnose Center hat wohl Zugriffe die er während unseren Gespräch ausführte. Zu einem die Zusicherung, das OTTO, HERMANN und RUDOLF als physikalische Nummer tatsächlich zu meiner Kundennummer auch zu zuordnen sei. Und wieder viel das Wort Carrier Dienst, das er den Fall als Dringlichkeit des Störung beheben melden täte. Er täte auch mir ein neues Ticket erstellen, was nur er bearbeiten kann und versicherte mir, es erst zu schließen, wenn mein Problem mit OTTO Erreichbarkeit erledigt sei. Er täte mich heut Abend noch mal anrufen.

Ja, hat er auch gemacht ! Diese zuvorkommenden Seite der Telekomstörung ist ja schon fast befremdlich. Und er konnte keinen Einfluss der Dringlichkeit ausüben, die Störung sei immer noch vorhanden. Er müsse in dem Fall aber laut seiner Vorschrift einen Tag warten, bis er den Fall auf höchster Dringlichkeit stufe setzten kann, was er heute abend getan habe.
Und er wolle morgen Abend sich wieder bei mir melden und nach Nachfragen.


Update 21.12. um 18 Uhr

Vorhin vom Diagnose Center einen Anruf bekommen. Freute mich, mit der erste in dem Fall, der sich an Zusagen auch hält.
Und man hat nun inzwischen festgestellt, das meine erste Rufnummer (OTTO) ebenfalls portiert hat ! Aber noch nicht freigegeben, so das man mich über´s Handy z.B. erreichen kann, Nun wurde ein Sperrung der OTTO Nummer veranlaßt und die Mitarbeiter der Portierungszentrale wurde mein Fall als Dringlich mitgeteilt. Ob dadurch ich über die Feiertage wieder normal ereichbar werde, konnte der Mitarbeiter des Diagnose Center nicht sagen.
Auch wie es zur falschen Portierung gekommen ist, konnte er nur mutmaßen. Er würde sich am Sonntag Abend wieder bei mir melden, vielleicht hat dann die Portierungszentrale dann schon mit Erfolg den Fehler korrigiert.
Nun gut, ich muss mich damit est mal zufrieden geben, was kann ich dran ändern.


Update 28.12.2018
Trotz Versprechen, man werde sich telefonisch bei mir melden, warte ich seit gestern da drauf.
Das über die Feiertage nichts an Störung behoben wird, damit habe ich gerechnet.
Fakt ist nun, das immer noch keiner mich über sein Festnetz mein Festnetz erreichen kann.
Zwar ändert sich der Störungs-status täglich, aber ohne Folgen oder einem positiven Ergebniss.


Nun, wegen diesem Problem, mußte ich mich schlau machen, wer außer der Telekom noch in unserem
Dorf in Sachen "online Kommunikation" investiert ! Und das ist nun 1und1 neben der Telekom. Da wird wird mir maximal 16 MBit/s Leitung (16000 tausender Tarif) zugesagt, immerhin....bis dato bin ich nur mit 2000 DSL unterwegs. Andere wie Vodafone oder O hoch2 sind da zickiger.

Ich weiß vom Bekannten aus dem Nachbarort, der seit Jahren schon den 16000er Tarif hat, das die Zusage nichts heißen mag....es heißt ja "bis zu" ..... Übliche Aussage aller.

Lustig dabei, Telekom sagt auch den 16000er Tausender aus, Billigtochter Congstar dagegen nicht, empfiehlt was mit Call by Call [Bild: smiley199.gif]

Ich weiß, so manche "Städter" werden drüber schmuzeln, aber es gibt bei uns Ortsteile, die noch mit Analog Pur unterwegs, genötig mit Analog-Modem und Schrittgeschwindigkeiten von 300 Baud, die von DSL träumen. Aber nimmer lange.
Nach dem Chaotischen Service und fehlerhaften Verhalten der Telekom, bin ich nicht geneigt, dort einen dauerhaften Digitalvertrag zu unterschreiben.
Auf Grund der Ereignisse werde ich ein Sonderkündigungsrecht wegen Vertragsverletzung in Anspruch nehmen.

Nun kommt wieder ein Wochenende, wo die Telekomker natürlich nicht geneigt sind, eine Störung zu beseitigen. Dann Jahrewechsel und ich bin mir fast sicher, die werden sich nimmer mehr melden.


Ich glaube halt nicht an Wunder....






Ich gratuliere allen Lesern hier, die es geschafft haben, alle Zeilen zu lesen.
Ein Verstehen der Inhalte verlange ich nicht, denn diese sind nahezu unglaublich.
Happyend ?
Ich glaube nicht dran !
Anekdote am Rande, 2 Tage nach meiner ersten Störungsmeldung bekam ich von der Telekom eine Kündigung zu ende April 2019 der ISDN Telefon Leitung.....
Am Schluss des Briefes...... Man möge mich als Kunde der Telekom gerne behalten.....[Bild: smiley199.gif]

Meine Beschwerde per Einschreiben nach Bonn war Sinnlos ! Dort ist man inhaltlich gar nicht auf den Vorfall eingegangen.
"Sie haben ja ein Portierungsauftrag erteilt und dieser ist nach Ihrem Wunsch ordnungsgemäß ausgeführt worden" kam als Antwort.
Also krankt das System ja bis oben hin zu den Vorständen ! Da kann kein Service der Telekom besser werden.

Sicher, 1und1 ist nur ein Reseller, aber hier macht es in der Tat der Service und Support, wenn mal ein Problem auftaucht.
Und das war bis dato durchweg positiv in dem Rahmen, was die 1und1 betrifft.
Daher und auf Grund des Vorfall viel es mir sehr leicht, die Telekom in den A.... zu treten und alles über 1und1 laufen zu lassen.
Zumal es dadurch noch 5 € montalich billiger ist.

Seit heute 1und1 16000 dsl. Sogar mit meiner 7490 Fritz, mußte nur ein DSL Kabel besorgen.
Und tatsächlich, man merkt den Unterschied, zwar kein Turbo, aber schneller wie vorher.


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - CTHTC - 31.01.19

Jürgen ich kann Dich beruhigen, Du stehst nicht alleine mit solchen Geschichten bei der Telekom da. Mich haben sie auch schon oft geng verarscht. Kundenservice ist bei denen eh ein Fremdwort aber das weiß sicherlich der Großteil der Welt schon.
Gerade mit nicht regulären Portierungen hat die TKom scheinbar enorme Probleme.

Bei mir wars vor vieeelen Jahren ungefähr so:

1. Beratung bei der TKom, weil ich DSL haben wollte

Antwort war, dass ich dafür zwingend einen ISDN Anschluss brauche, weil DSL sonst nicht funktioniert. Diese Aussage war natürlich eine glatte Lüge, weil DSL auch ganz normal mit einer analogen Leitung funktioniert hätte und ISDN überhaupt nicht notwendig dazu ist.
Genommen habe ich dann doch den ISDN Anschluss, weil ich mehrere Rufnummern brauchte.

2. Freischaltung der ISDN Nummern

Regulär wurden mir 2 Rufnummern zugewiesen obwohl mir lt. damaligen AGB und Vertragsbedingungen 6 Rufnummern zustanden. Irgendwo stand dann auf so nen Infozettel, dass ich mich doch mit der Hotline in Verbindung setzen soll, wenn weitere Rufnummern freigeschaltet werden sollen.
Ich habe das natürlich gemacht und wurde mit der Frage begrüßt, warum ich denn nun noch ne Nummer brauche, schließlich habe ich ja schon zwei.
Freundlich habe ich nachgefragt, wo denn das Problem liegt, weil mir ja 6 Nummern zustehen.
Frage von der TKom Hotline: Wo steht denn so etwas?
Ich: in meinem Vertrag und ihren AGB
TKom: Aber wozu brauchen sie denn noch mehr Nummern, sie haben doch schon zwei?
Ich: Weil mir 6 Nummern zustehen und ich mehrere Endgeräte habe
TKom: Wer bitte hat denn mehr als 2 Endgeräte
Ich: nach ich, ansonsten würde ich ja nicht fragen
TKom: Was haben sie denn für Geräte? Da gibts ja nur Telefon und Fax!
Ich: Nee, mehrere Telefone.
TKom: und wachum brauchen sie nun für jedes Gerät eine einzelne Nummer?
Ich: weil ich das so will.

Auf die nächste Frage der Tante habe ich dann das Gespräch unterbrochen und gefragt, ob sich mich denn veralbern will? Nach kurzer tonal intensiver Ansprache von mir wurden dann eine Woch drauf alle Nummern freigeschaltet.

3. Nummernportierung

Eines Tages bekam ich auch die Info, dass man mich üner meine reguläre Nummer nicht mehr erreichen kann, immer besetzt. Habe das dann selber ein paar mal geteste, mit gleichem Ergebnis.
Wieder bei der TKom Hotline angerufen mit dem Aufrag der Störungsüberprüfung. Ticket wurde erstellt und man wolle sich wieder bei mir melden. Nach einer Woche immer noch der Fehler bei meiner Nummer und von der TKom hatte sich natürlich auch keiner gelmeldet.
Gleiches Spiel also wieder mit der Hotline.
Diesmal habe ich nur drei Tage gewartet, weil sich wieder keiner gemeldet hatte und dann die Hotline wieder angerufen.
Die wollten mich natürlich wieder abwimmeln, was ich zum Glück verhinden konnte. Mein Telefonat wurde dan nein einen scheinbar fähigen Mitarbeiter weitergeleitet, der dann nach langer Suche festgestellt hatte, dass meine Nummer nicht mehr bei der TKom ist, sondern von einem andern Unternehmen übernommen wurde. Auf meine Frage, wie das denn möglich sei kam nur die Antwort: wir bekommen ne Portierungsanfrage und schalten die frei und dann ist die Rufnumemr übergeben. Nun wollte ich wissen, wer der veranlasst hat aber das konnt mir keiner sagen.
Mit etwas Wut im Bauch habe ich dann klar gemacht, dass ich den Auftrag nicht erteilt habe und meine Rufnummer wieder zurückgeholt werden soll. Anfänglich kam dan noch die Antwort, dass das nicht möglich sei und ich mich mit dem Unternehmen, welches jetzt die Nummer verwaltet selbst in Verbindung setzten muss, um das alles zu klären.
Nach nochmaligem intensiven Worten von mir war es dann doch plötzlich möglich.
Ende vom Lied. Auf der nächsten Abrechnung hatte ich 20 DM Gebühren drauf dafür, dass die TKom ihren Scheiß, den sie gemacht haben wieder gerade gezogen haben.

4. Angebliche Vertragsumstellung

Anruf der TKom Werbehotline bei mir: Wir haben da so einen ganz tollen neuen Vertrag mit vielen nützlichen Schachen ...
Ich gleich unterbrochen, dankend abgeleht und gesagt, dass ich an meinem jetzigen Vertrag nichts ändern will.
Nächste Rechnung kam mit erhöhter Grundgebühr, weil mein Vertrag umgestellt wurde.
Natürlich habe ich wieder den Laden angerufen und klar gemacht, dass ich keine Vertragsänderung veranlast habe. Mit recht positiver Einstellung meinte der Typ vom Support, dass man das dann wieder rückgängig macht.
Ende vom Lied. Auf der nächsten Abrechnung hatte ich 15 DM Gebühren drauf für eine Vertrags(rück)umstellung.


Unterm Strich kann ich nur sagen, dass die Telekom wirklich vom Service her der letzte Dreckhaufen ist. Ich musste ja nun am eigenen Leib erfahren, was da für Dinge laufen und gerade Vertragsumstellungen ohne Auftrag von mir, das grenzt ja schon an kriminellen Machenschaften.
Letztendlich bin ich nach den ganzen Vorfällen dann komplett zu 1&1 gewechselt und bin seit dem glücklich und zufrieden.


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Caessy - 01.02.19

Hallo Leidensgenosse.....Big Grin

Man sollte ein Buch darüber schreiben, dürften sich doch etliche solcher schlimmen Ereignisse einfinden.
Die ersten Exemplare täte ich den Telekom Vorständen sogar schenken.


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - CTHTC - 01.02.19

Ein Buch würde da nicht reichen, da gibts noch ganz andere Geschichten von der Telekom, wo unsere Erfahrungen nichts dagegen sind.


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Klaus1979 - 15.05.19

Caessy schrieb:Ich gratuliere allen Lesern hier, die es geschafft haben, alle Zeilen zu lesen.

Spannender Tatsachenbericht! Da habe ich Glück, daß ich mit der Telekom bislang Glück hatte.

Du hattest nicht die Möglichkeit OTTO als Ausgangs-ID und HERMANN oder RUDOLF als Eingangs-ID zu setzen?


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Caessy - 15.05.19

Klaus1979 schrieb:Spannender Tatsachenbericht! Da habe ich Glück, daß ich mit der Telekom bislang Glück hatte.

Du hattest nicht die Möglichkeit OTTO als Ausgangs-ID und HERMANN oder RUDOLF als Eingangs-ID zu setzen?

Hallo
Nein, an den Anschlüssen ist rein gar nichts geändert worden.
Wurde auch vom Fritz-Support so bestätigt.

Wo die Telekom meint, mich immer noch belästigen zu wollen, das die mir immer noch eine monatliche Rechnung zugesendet haben über knappe
3 €. Natürlich ohne Hinweiß auf der Rechnung, wofür dieser Betrag berechnet wird.
Mein erster Anruf bei der Rechnungsstelle, wofür den diese knappe 3 € denn seien.
Nach langen Minuten und suchen der Mirarbeiterin am anderem Ende:
" Für das Zusatzpaket Norton Antivirus "
Da drauf von mir, das ich das nie und nimmer beauftragt habe und der Betrag von knappen 3 € auch nie in den Rechnungen vor 2019 aufgeführt wurden.
Nach langen hin und her meinte sie was wegen stonieren, ich hätte ja bei der Telekom keinen Anschluss mehr usw. Blabla....
Natürlich ein Monat später erneut eine Rechnung über knapp 3 € !
Erneut angerufen und der Dame schlicht und einfach erklärt, das ich eine Rechtsschutzversicherung habe und den Vorfall in den heute üblichen Medien veröffentlichen täte, sollte ich noch weiter von der Telekom belästigt werden mit Rechnungen, für die ich nie eine Dienstleistung im Auftrag gegeben habe.
Letzten Monat keine Rechnung, vielleicht haben die es kapiert oder versuchen sich was anderes einfallen zu lassen.


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Klaus1979 - 15.05.19

Das schreit ja regelrecht, Skandal, daß man bei der Telekom sowas nötig hat. Du berichtest hoffentlich schön weiter?

Ich dachte eher an sowas, aber dieser Drops ist ja nun bei dir gelutscht.

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Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Caessy - 15.05.19

Na, ich hoffe, das mein letzter Anruf tatsächlich was ausgelöst hat.
Wenn nicht, mach ich da nicht lang, sondern erkundige mich bei der Anwaltskammer nach einem Anwalt der bei Rechtsstreitigkeiten im Kommunikationswesen kundig ist.

Bei der Fritzbox sieht es ebbes anders aus, man kann bis zu 4 Telefone anmelden, muss es aber nicht.
Bei ist derzeit nur die eine Festnetznummer, die anderen drei sind zwar eingetragen, aber inaktiv geschaltet.


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Klaus1979 - 15.05.19

@all

Kann es sein, daß die Telekom von Bundesland zu Bundesland oder von Region zu Region ein anderes Benehmen an den Tag legt? Ich kenne sowas nicht und bin Kunde seit es die Telekom gibt, das käme Diskriminierung gleich und das im Zeitalter der political correctness.


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Caessy - 15.05.19

Keine Ahnung.
Schaut man mal im Internet oder gibt man in google "Probleme mit der Telekom" ein, ist das Problem des Kundenservice der Telekom wohl bundesweit gleich.
Da ich früher bei dem "Verein" in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit (ja hat es tatsächlich in den 80er Jahren gegeben) gearbeitet hatte, verfüge ich über etwas Hintergrundwissen.
Früher hat man vom Kundendirekt oder weitergeleitet vom Postpersonal (am Schalter) den Auftrag an unsere Abteilung bekommen.
Dort wurde ein wenig der Verwaltungsapparat angekurbelt, Nummervergabe, Eintrag ja oder nein, Kundenwunsch individuell eingeangen.
Dann das ganze am betreffenden Baubezirk übermittelt, der für die Wohngegend zuständig ist, wo der Auftraggeber (Kunde) wohnt. Der Mitarbeiter des Baubezirk hat sich um den Rest gekümmert, vom Straßenverteiler bis Hausanschluss.
Baubezirke gibt es nicht mehr, vieles was früher Telekomiker gemacht haben, machen heute Fremdfirmen im Auftrag.

Die drei Grundfehler der Telekom heute sind einfach:
1) Sparen und nochmals Sparen , das als erstes am eigenem Personal.
2) Dienstleistungsbereiche werden Fremd vergeben.
3) Supports sind Callcenter mit Personal ohne jedliches Fachwissen.

Über Feinheiten läßt sich streiten, ändert aber nichts an den vorgenannten Hauptgründen.


Meine unglaubliche Kurzgeschichte mit der Telekom - Klaus1979 - 15.05.19

Dann paßt ja der Beiname „graue Post“!